Chong zeigte sich in einem Interview begeistert von der Vorstellung, dass die Enterprise auf die Tardis des Doktors treffen könnte. Sie schlug sogar einen konkreten Darsteller für die Rolle des zeitreisenden Doktors vor: den britischen Schauspieler Matt Smith. Diesen kennt man bereits aus Serien wie Doctor Who und House of the Dragon, weshalb er für sie eine ideale Besetzung wäre.
Die Idee eines Star Trek Doctor Who Crossover
Die Faszination eines solchen Crossovers liegt in der Verbindung zweier ikonischer Franchises. Während Star Trek für seine utopische Zukunftsvision und die Erforschung des Weltraums bekannt ist, reist der Doktor aus Doctor Who durch Zeit und Raum. Ein Aufeinandertreffen würde daher nicht nur Charaktere, sondern ganze Weltbilder kombinieren.
Christina Chong betonte, dass sie die Idee bereits intern bei den Produzenten von Star Trek: Strange New Worlds angesprochen habe. Obwohl es bisher keine offiziellen Pläne gibt, zeigt ihre Initiative, dass der Gedanke hinter den Kulissen existiert. Die Serie Strange New Worlds wäre durch ihr eher episodisches Format außerdem gut für eine solche besondere Folge geeignet.
Was Fans sich von einer Vereinigung erhoffen
Anhänger beider Serien spekulieren schon lange über ein gemeinsames Abenteuer. Die Vorstellung, wie Captain Pike und seine Crew auf den exzentrischen Doktor reagieren würden, beflügelt die Fantasie. Ein solches Ereignis könnte humorvolle, aber auch tiefgründige Momente schaffen, indem es die unterschiedlichen Philosophien der beiden Universen beleuchtet.
Es gab bereits in der Vergangenheit offizielle Kooperationen in anderer Form. So existiert beispielsweise eine Comic-Reihe, in der die Crew der Enterprise auf den elften Doktor trifft. Diese Comics beweisen, dass eine gemeinsame Geschichte erzählerisch funktionieren kann, weshalb die Hoffnung auf eine Umsetzung als Film oder Serienepisode weiter besteht.
Hürden und Möglichkeiten für eine Umsetzung
Ein Crossover im Fernsehen oder Kino ist allerdings mit großen Herausforderungen verbunden. Die Rechte für Star Trek liegen bei Paramount, während Doctor Who von der BBC produziert wird. Eine Zusammenarbeit würde daher komplexe Verhandlungen zwischen den beiden großen Medienunternehmen erfordern.
Dennoch zeigen aktuelle Trends in der Unterhaltungsindustrie, dass solche Kooperationen nicht unmöglich sind. Crossover-Episoden, wie die zwischen Strange New Worlds und der Animationsserie Lower Decks, waren bereits erfolgreich. Dieses Beispiel macht deutlich, dass die Macher von Star Trek bereit sind, kreative und ungewöhnliche Wege zu gehen, sodass die Tür für den Doktor vielleicht nicht für immer verschlossen bleibt.
