Bei einem „Bomben-Zyklon“ handelt es sich um einen Sturm, bei dem der Luftdruck innerhalb von 24 Stunden rapide um mindestens 24 Hektopascal fällt. Dieser schnelle Druckabfall führt zu einer explosionsartigen Verstärkung des Sturms, weshalb Meteorologen diesen Begriff verwenden. Die Folge sind heftige Winde und starke Niederschläge, die im Winter als Schnee fallen.
Auswirkungen durch den Bomben-Zyklon in den USA
Die Auswirkungen des Unwetters sind bereits deutlich spürbar. In den betroffenen Regionen kam es zu massiven Schneeverwehungen, die den Verkehr teilweise komplett lahmlegten. Straßen wurden unpassierbar und Tausende von Flügen mussten gestrichen werden, was insbesondere den Denver International Airport in Colorado betraf. Dort saßen zahlreiche Reisende fest, nachdem Hunderte von Flügen annulliert wurden.
Zudem führten die starken Winde und der schwere, nasse Schnee zu großflächigen Stromausfällen. Zehntausende Haushalte und Unternehmen waren zeitweise ohne Elektrizität, weil Stromleitungen durch umstürzende Bäume oder die Last des Schnees beschädigt wurden. Die Energieversorger arbeiten unter Hochdruck an der Wiederherstellung der Netze, allerdings erschweren die widrigen Wetterbedingungen die Reparaturarbeiten erheblich.
Behörden warnen und geben Verhaltenstipps
Die nationalen Wetterbehörden hatten bereits im Vorfeld eindringlich vor dem aufziehenden Sturm gewarnt. Sie riefen die Menschen dazu auf, nicht notwendige Reisen zu vermeiden und sich auf die extremen Bedingungen vorzubereiten. In einigen Gebieten wurden die Bewohner sogar aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen, da die Gefahr durch den Sturm zu groß sei.
Für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle und starke Winde vorhergesagt. Die Behörden raten der Bevölkerung daher weiterhin zur Vorsicht. Es wird empfohlen, Notfallpakete mit Wasser, Lebensmitteln und Batterien bereitzuhalten und sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage zu informieren. Erst wenn der Sturm vollständig abgezogen ist, wird das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar werden.
