Die Leverkusener Mannschaft zeigte von Beginn an eine starke Leistung und ging früh durch ein Tor von Amine Adli in Führung. Auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Engländer blieb das Team von Trainer Xabi Alonso am Drücker. Folgerichtig erzielte Victor Boniface noch vor der Halbzeitpause die erneute Führung für die Hausherren.
Wirtz Tor reicht nicht für Liverpool-Sieg
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Liverpool stärker wurde. Dennoch sah es lange Zeit nach einem Heimsieg für Leverkusen aus. Als Nationalspieler Florian Wirtz kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 3:1 erhöhte, schien die Entscheidung gefallen zu sein.
Die englische Mannschaft bewies jedoch eine enorme Moral und gab sich nicht auf. In einer hektischen und langen Nachspielzeit gelang es dem FC Liverpool, das Spiel komplett zu drehen. Zuerst verkürzte Cody Gakpo, bevor Darwin Núñez in den letzten Sekunden der Partie den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 3:3-Endstand erzielte.
Dramatisches Ende in der Nachspielzeit
Für Bayer Leverkusen fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an. Die Mannschaft hatte den Sieg fest im Blick, musste aber durch die späten Gegentore einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen. Während der FC Liverpool den Punktgewinn feierte, herrschte bei den Leverkusenern große Enttäuschung über den verspielten Vorsprung.
Das Ergebnis zeigt, wie unberechenbar der Fußball sein kann. Trotz einer über weite Strecken überzeugenden Vorstellung reichte es für die Werkself nicht, da sie es versäumte, die Führung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen. Dieser späte Punktverlust könnte in der Endabrechnung der Gruppenphase noch eine wichtige Rolle spielen.
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