Die äußeren Umstände machten das Rennen zu einer besonderen Herausforderung. Der viele Regen und das warme Wetter setzten dem Schnee stark zu, wodurch tiefe Spuren und Furchen auf der Piste entstanden. Viele Athleten hatten mit diesen Verhältnissen große Mühe, was zu zahlreichen Ausfällen führte und die Laufzeiten erheblich verlangsamte.
Linus Straßer in Adelboden: Ein Slalom der Extreme
Linus Straßer selbst beschrieb seinen Lauf als eine der langsamsten Fahrten seiner Karriere. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit hatte er sogar Zeit, mit den Zuschauern am Streckenrand zu interagieren, was die Kuriosität der Situation unterstreicht. Obwohl er im Ziel einen Rückstand von über zweieinhalb Sekunden auf den Führenden hatte, reichte seine Leistung für den siebten Zwischenrang.
Diese Platzierung war vor allem den schwierigen Bedingungen geschuldet, denn viele Mitkonkurrenten schieden vor ihm aus oder fielen noch weiter zurück. Straßer kam im Gegensatz zu vielen anderen ohne groben Fehler ins Ziel, was sich am Ende als entscheidender Vorteil erwies. Er meisterte die schwierige Aufgabe, den Lauf sicher zu beenden.
Österreicher an der Spitze trotz schwieriger Piste
An der Spitze des Feldes zeigte der Österreicher Manuel Feller eine beeindruckende Leistung. Trotz der widrigen Umstände fuhr er die klare Bestzeit im ersten Lauf und setzte sich deutlich von der Konkurrenz ab. Ihm folgten die beiden Norweger Henrik Kristoffersen und Atle Lie McGrath auf den Plätzen zwei und drei, die allerdings schon einen erheblichen Abstand aufwiesen.
Am Ende konnte sich Feller auch im zweiten Durchgang durchsetzen und den Sieg feiern. Linus Straßer verbesserte sich im Finale sogar noch und beendete das Rennen auf einem starken vierten Platz. Damit verpasste er das Podium nur knapp, sicherte sich aber dennoch sein bestes Saisonergebnis im Slalom.
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