Eisenbichler, der in der Vergangenheit zahlreiche Erfolge feiern konnte, fand in diesem Winter noch nicht zu seiner alten Stärke zurück. Während der Wettkämpfe in Lillehammer verpasste er zuletzt sogar die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Daher erhält nun Philipp Raimund seinen Platz im Team und bekommt die Chance, sich beim Weltcup in Engelberg zu beweisen.
Neustrukturierung im Skisprung Team vor der Vierschanzentournee
Die Maßnahme des Bundestrainers zielt darauf ab, vor dem ersten großen Saisonhöhepunkt, der Vierschanzentournee, neue Impulse zu setzen. Markus Eisenbichler soll stattdessen im Continental Cup, der zweithöchsten Wettkampfserie, wieder zu alter Form und Selbstvertrauen finden. Diese Strategie hat sich bereits bei anderen Athleten in der Vergangenheit bewährt.
Neben Eisenbichler muss auch Martin Hamann seinen Platz im Weltcup-Team vorerst räumen. Er wird ebenfalls im Continental Cup in Ruka an den Start gehen. Das deutsche Hauptaufgebot für Engelberg besteht somit aus den aktuell formstärksten Springern um Andreas Wellinger, Karl Geiger und Pius Paschke, die zuletzt für die positiven Ergebnisse sorgten.
Druck auf etablierte Kräfte wächst
Die Entscheidung zeigt, dass der Konkurrenzkampf im deutschen Team hoch ist und vergangene Erfolge keine Garantie für einen Startplatz sind. Während Routinier Stephan Leyhe weiterhin zum Aufgebot gehört, muss sich auch er steigern, um seinen Platz zu sichern. Die Wettkämpfe in Engelberg gelten als letzter wichtiger Test vor der Vierschanzentournee, die traditionell Ende Dezember beginnt.
Für Eisenbichler und Hamann ist die Tür zur Vierschanzentournee allerdings noch nicht komplett geschlossen. Mit überzeugenden Leistungen im Continental Cup könnten sie sich für eine Rückkehr in die A-Mannschaft empfehlen. Dadurch bleibt der interne Druck auf alle Athleten hoch, konstant gute Leistungen zu erbringen.
