Laufband oder Rudergerät: So findest du das perfekte Gerät

Viele Menschen stellen sich vor dem Kauf eines Fitnessgeräts für zu Hause die Frage: Ist ein Laufband oder Rudergerät die bessere Wahl? Beide Geräte ermöglichen ein effektives Ausdauertraining, allerdings beanspruchen sie den Körper auf unterschiedliche Weise. Die Entscheidung hängt daher stark von den persönlichen Zielen und körperlichen Voraussetzungen ab.

Funktionsweise der beiden Fitnessgeräte

Das Laufband simuliert das Gehen oder Laufen, wodurch es vor allem die Bein- und Gesäßmuskulatur trainiert. Es ist ein klassisches Cardiogerät, das primär auf die Verbesserung der Ausdauer und die Verbrennung von Kalorien abzielt. Nutzer können dabei Geschwindigkeit und Steigung variieren, um die Intensität des Trainings anzupassen.

Ein Rudergerät hingegen imitiert die Bewegung des Ruderns auf dem Wasser. Dadurch beansprucht es den gesamten Körper, denn neben den Beinen werden auch der Rücken, die Schultern und die Arme intensiv trainiert. Es kombiniert somit Kraft- und Ausdauertraining auf eine besonders gelenkschonende Weise.

Laufband oder Rudergerät: Was ist effektiver?

Wenn es um den reinen Kalorienverbrauch geht, hat das Laufband oft die Nase vorn. Bei hoher Intensität, beispielsweise beim Joggen oder Sprinten, verbrennt der Körper in kurzer Zeit viele Kalorien. Allerdings ist die Belastung für die Gelenke, insbesondere für Knie und Knöchel, deutlich höher als beim Rudern.

Das Rudergerät punktet dafür mit einem ganzheitlichen Trainingseffekt. Weil es rund 85 Prozent der gesamten Körpermuskulatur aktiviert, ist es ideal für den Muskelaufbau am ganzen Körper. Gleichzeitig ist die Bewegung fließend und ohne Stöße, weshalb sie als sehr gelenkschonend gilt und sich auch für Menschen mit Übergewicht gut eignet.

Anwendungstipps für das richtige Training

Für ein effektives Training auf beiden Geräten ist die korrekte Ausführung entscheidend. Auf dem Laufband sollten Sie auf eine aufrechte Haltung und eine natürliche Schrittbewegung achten. Beginnen Sie stets mit einer Aufwärmphase und steigern Sie die Intensität langsam.

Beim Rudern ist die Technik besonders wichtig, um den Rücken zu schonen. Die Bewegung sollte aus den Beinen kommen, während der Oberkörper stabil bleibt und die Arme den Zug nur abschließen. Ein runder Rücken ist ein häufiger Fehler, den es unbedingt zu vermeiden gilt.

  • Laufband: Ideal für hohe Kalorienverbrennung und gezieltes Beintraining.
  • Rudergerät: Perfekt für ein gelenkschonendes Ganzkörpertraining und den Aufbau von Kraft und Ausdauer.

Häufige Fehler beim Training vermeiden

Ein typischer Fehler beim Laufbandtraining ist das Festhalten an den Griffen. Dies verfälscht die Körperhaltung und reduziert die Effektivität des Trainings. Außerdem sollte die Steigung nicht zu extrem eingestellt werden, um die Gelenke nicht übermäßig zu belasten.

Beim Rudergerät wird oft der Fehler gemacht, die gesamte Kraft aus dem Rücken oder den Armen zu ziehen. Die Kraft sollte primär aus einem kraftvollen Beinstoß resultieren. Eine falsche Technik kann hier schnell zu Verspannungen oder sogar Verletzungen führen, weshalb eine gute Einweisung sinnvoll ist.