Die Magdeburger taten sich von Beginn an schwer und lagen zur Halbzeit überraschend mit 16:17 zurück. Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich der Favorit zunächst nicht absetzen. Die Entscheidung in einer hart umkämpften Partie fiel erst in den letzten Sekunden durch einen erfolgreichen Siebenmeterwurf.
Spannung bis zum Schluss: Magdeburgs knapper Sieg
Der Spielverlauf gestaltete sich über die gesamte Distanz äußerst eng. Balingen-Weilstetten zeigte eine starke Leistung und forderte dem Spitzenreiter alles ab. Während der SC Magdeburg immer wieder versuchte, die Kontrolle über das Spiel zu erlangen, hielt der Außenseiter konsequent dagegen und konnte sogar mehrfach in Führung gehen.
Erst in der Schlussphase gelang es dem SCM, das Spiel zu drehen. Ein entscheidender Faktor war dabei die Nervenstärke in den letzten Momenten. Der Siegtreffer fiel durch einen Strafwurf, der dem Team von Trainer Bennet Wiegert zwei wichtige Punkte im Meisterschaftskampf sicherte. Bester Werfer für Magdeburg war Ómar Ingi Magnússon mit insgesamt elf Toren.
Ausblick im Titelrennen
Durch diesen hart erkämpften Erfolg verteidigt der SC Magdeburg seine Position an der Spitze der Handball-Bundesliga. Der Sieg war besonders wichtig, da der direkte Konkurrent, die Füchse Berlin, sein Spiel gegen den HC Erlangen ebenfalls gewinnen konnte. Das Titelrennen bleibt somit weiterhin spannend.
Für Balingen-Weilstetten bedeutet die knappe Niederlage einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf. Trotz einer beeindruckenden Leistung gegen den Tabellenführer steht das Team weiterhin ohne Punkte am Tabellenende. Die gezeigte Moral dürfte dem Team allerdings für die kommenden Aufgaben Mut machen.
