Golem.de Forschung – Uni St. Gallen analysiert Mediennutzung

Das IT-Nachrichtenportal Golem.de ist Teil eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts geworden. In einer Kooperation mit der Universität St. Gallen untersuchen Forscher das Lese- und Nutzungsverhalten der Community des Portals. Dadurch sollen neue Erkenntnisse über die Mediennutzung im digitalen Raum gewonnen werden.

Ablauf der Golem.de Forschungskooperation

Für die Studie werden die Leserinnen und Leser von Golem.de zur Teilnahme eingeladen. Sie können freiwillig an einer Umfrage teilnehmen, die direkt auf der Webseite eingebunden ist. Diese Umfrage erfasst anonymisierte Daten zum Nutzungsverhalten und zu den Interessen der Teilnehmenden.

Die Forschenden des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen werten die gesammelten Daten anschließend wissenschaftlich aus. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie User mit Nachrichteninhalten interagieren und welche Faktoren ihre Leseentscheidungen beeinflussen. Außerdem wird untersucht, wie sich die Community auf der Plattform engagiert.

Ziele der wissenschaftlichen Untersuchung

Das primäre Ziel der Kooperation ist es, das Verhalten von Onlinelesern besser zu verstehen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die redaktionellen Inhalte und die Benutzerfreundlichkeit von Nachrichtenportalen zu verbessern. Die Wissenschaftler erhoffen sich außerdem grundlegende Einblicke in die moderne Medienrezeption.

Golem.de profitiert ebenfalls von der Zusammenarbeit, denn die Redaktion erhält wertvolle Informationen über die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Zielgruppe. Diese Erkenntnisse können direkt in die Weiterentwicklung des Angebots fließen. Somit entsteht eine vorteilhafte Situation für die Forschung, das Portal und letztlich auch für die Leser.

Datenschutz und Transparenz im Fokus

Bei der Durchführung der Studie wird großer Wert auf den Datenschutz gelegt. Alle erhobenen Daten werden vollständig anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Die Teilnahme ist zudem freiwillig und transparent gestaltet.

Die Teilnehmenden werden vorab genau über die Ziele der Studie und die Art der Datenerhebung informiert. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die ethischen Standards der wissenschaftlichen Forschung eingehalten werden. Golem.de und die Universität St. Gallen setzen damit ein Zeichen für verantwortungsvolle Medienforschung.