Moderne Starthilfegeräte sind deutlich kleiner und handlicher als die klassischen, schweren Blei-Säure-Batterien. Dank der Lithium-Ionen-Technologie passen sie problemlos ins Handschuhfach. Dadurch sind sie jederzeit griffbereit, wenn die Batterie unerwartet schlappmacht.
Wie eine Starthilfe Powerbank funktioniert
Die Hauptfunktion einer Starthilfe Powerbank besteht darin, kurzzeitig einen hohen Stromstoß abzugeben. Dieser Impuls reicht aus, um den Anlasser des Autos zu betätigen und den Motor zu starten. Die Anwendung ist dabei denkbar einfach und sicher gestaltet.
Zuerst wird die rote Klemme am Pluspol der Autobatterie befestigt, während die schwarze Klemme am Minuspol oder einem Massepunkt der Karosserie angebracht wird. Anschließend verbindet man die Klemmen mit der Powerbank und startet den Motor wie gewohnt. Nach dem erfolgreichen Startvorgang werden die Klemmen in umgekehrter Reihenfolge wieder entfernt.
Vorteile und nützliche Zusatzfunktionen
Der größte Vorteil liegt in der Unabhängigkeit. Man ist nicht mehr auf die Hilfe anderer Autofahrer oder einen Pannendienst angewiesen, was besonders in abgelegenen Gebieten oder bei Nacht ein entscheidender Sicherheitsfaktor ist. Außerdem sind die Geräte oft vielseitig einsetzbar.
Viele Modelle dienen nämlich nicht nur als Starthilfe, sondern auch als mobile Energiequelle für andere Geräte. Über integrierte USB-Anschlüsse lassen sich beispielsweise Smartphones, Tablets oder Laptops aufladen. Eine eingebaute LED-Leuchte, die oft auch als SOS- oder Stroboskop-Signal fungieren kann, erweist sich bei Pannen im Dunkeln als äußerst praktisch.
Worauf beim Kauf einer Starthilfe Powerbank achten?
Ein entscheidendes Kriterium ist der Spitzenstrom, der in Ampere (A) angegeben wird. Dieser Wert gibt an, wie viel Kraft das Gerät kurzzeitig mobilisieren kann. Für die meisten Benzin- und Dieselmotoren in Pkw sind Werte zwischen 1.000 A und 2.500 A in der Regel ausreichend.
Außerdem spielt die Akkukapazität, gemessen in Milliamperestunden (mAh), eine wichtige Rolle, da sie bestimmt, wie viele Startversuche möglich sind oder wie oft ein Handy geladen werden kann. Sicherheitsfunktionen wie ein Verpolungs-, Überhitzungs- und Kurzschlussschutz sind ebenfalls unverzichtbar, um Schäden am Fahrzeug und am Gerät selbst zu vermeiden.
