Die beliebte Krimiserie kehrt zurück und der Start von Death in Paradise Staffel 15 liefert Fans genau das, worauf sie gewartet haben. Die neue Episode verbindet einen soliden Kriminalfall mit spannenden Veränderungen im Team auf der fiktiven Karibikinsel Saint Marie. Während ein vertrautes Gesicht überraschend zurückkehrt, sorgt ein Neuzugang für frischen Wind und geheimnisvolle Andeutungen.
Die langlebige BBC-Produktion bleibt damit ihrem Erfolgsrezept treu. Sie bietet eine unterhaltsame Mischung aus kniffligen Mordfällen und liebenswerten Charakteren vor einer sonnigen Kulisse, die eine willkommene Abwechslung zum europäischen Winter darstellt.
Die Rückkehr des Commissioners sorgt für Spannung
Ein Höhepunkt der Auftaktepisode ist die Rückkehr von Commissioner Selwyn Patterson, gespielt von Don Warrington. Nachdem er in der vorherigen Staffel abwesend war, betritt er wieder den karibischen Boden und nimmt sein altes Amt ein. Allerdings muss er feststellen, dass sich während seiner Abwesenheit einiges ohne seine Zustimmung verändert hat, was ihm sichtlich missfällt.
Besonders das neu eingerichtete „Saint Marie Business and Tourism Office“ ist ihm ein Dorn im Auge. Außerdem wurde eine neue Rekrutin für sein Team eingestellt, ohne dass er in die Entscheidung einbezogen wurde. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass der Commissioner sich seine Autorität erst wieder zurückerkämpfen muss, was für interessante Konflikte in den kommenden Folgen sorgen könnte.
Ein neues Gesicht im Ermittlerteam von Saint Marie
Die neue Ermittlerin ist Sergeant Mattie Fletcher, dargestellt von Catherine Garton. Sie ersetzt die bei den Fans sehr beliebte Darlene Curtis, deren Schauspielerin Ginny Holder die Serie nach sieben Jahren verlassen hat. Der Abschied von Darlene wird leider nur kurz damit erklärt, dass sie sich um eine Tante auf einer Nachbarinsel kümmert, was für einen so etablierten Charakter etwas knapp wirkt.
Mattie Fletcher stellt einen klaren Kontrast zu ihrer Vorgängerin dar. Während Darlene als warmherzig und offen galt, wirkt Mattie zunächst verschlossen und fast schon geheimnisvoll. Ihre Sprechweise ist schnell und ihr karibischer Akzent wirkt anfangs etwas monoton, doch hinter dieser Fassade scheint sich mehr zu verbergen. Die Serie deutet an, dass ihre Vergangenheit Schatten birgt, wodurch ihre Figur Potenzial für eine tiefere Entwicklung erhält.
Unerwarteter Familienbesuch für DI Mervin Wilson
Eine weitere große Überraschung ist das Auftauchen von Solomon Clarke, dem Halbbruder von Detective Inspector Mervin Wilson. Gespielt wird der charmante Lebemann von Daniel Ward, der mit einem auffälligen roten Cabrio auf der Insel für Aufsehen sorgt. Solomon ist das genaue Gegenteil seines pflichtbewussten Bruders, denn er verkörpert das Chaos und scheint in zwielichtige Geschäfte verwickelt zu sein.
Die Enthüllung, dass Solomon ein Dieb ist, führt sofort zu Reibereien zwischen den Brüdern. Schauspieler Don Gilet stellt die Frustration seines Charakters über diese unerwartete Familienzusammenführung überzeugend dar. Diese neue Dynamik zwischen den ungleichen Brüdern verspricht, ein unterhaltsamer Nebenstrang der Death in Paradise Staffel 15 zu werden.
Ein solider Fall mit karibischem Flair
Der Kriminalfall der Woche ist gewohnt solide konstruiert, tritt aber wie so oft in der Serie etwas in den Hintergrund. Kurz nach der Ankunft von Commissioner Patterson stürzt ein Mann vom Dach des Polizeigebäudes in den Tod. Die Ermittlungen führen das Team zu den üblichen Verdächtigen und bieten einen klassischen „Whodunit“-Plot, bei dem das Publikum zum Miträtseln eingeladen wird.
Erfahrene Zuschauer der Serie dürften den Täter zwar recht früh identifizieren, doch das tut dem Sehvergnügen kaum einen Abbruch. Die Stärke von „Death in Paradise“ liegt seit jeher im Zusammenspiel des Ensembles und der idyllischen Atmosphäre. Die Gewissheit, dass am Ende jeder Fall gelöst wird, macht den Charme der Serie aus und sorgt für ihre anhaltende Beliebtheit.
Artikelempfehlung: HBO Serie DTF St. Louis: Alles zu Start, Cast und Handlung
