News St Gallen – Unfälle, Einbrüche und Autobahn-Sperrungen

In St. Gallen und der umliegenden Region ereigneten sich in den letzten Tagen diverse Vorfälle, die von Verkehrsunfällen über Einbrüche bis hin zu kulturellen Ankündigungen reichen. Die aktuelle News St. Gallen umfassen dabei polizeiliche Ermittlungen nach Kollisionen, bei denen die Schuldfrage offen ist, sowie erfolgreiche und vereitelte Einbruchsversuche in Wohnhäuser und Betriebe. Gleichzeitig bereichern zahlreiche Veranstaltungen und Entwicklungen das städtische Leben.

Polizei und Unfälle: Aktuelle News aus St. Gallen

In Gossau kam es am Freitag zu einem Verkehrsunfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Ein 49-jähriger Autofahrer war auf der St.Gallerstrasse unterwegs, während eine 55-jährige Frau in die entgegengesetzte Richtung fuhr und nach links abbog. Dadurch kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge.

Der Unfallhergang ist allerdings unklar, denn die Kreuzung wird durch eine Ampel geregelt. Beide Beteiligten gaben an, bei Grün gefahren zu sein, weshalb die Kantonspolizei St.Gallen nun Zeugen sucht. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren zu melden, damit der genaue Hergang geklärt werden kann.

Auch in St. Gallen selbst gab es Polizeieinsätze. An der Folchartstrasse kam es am Freitagabend zu einem Einbruchsversuch und einem vollendeten Einbruch. Während ein schlafender Bewohner die Täter durch laute Rufe vertreiben konnte, gelang es Unbekannten fast zur gleichen Zeit, in ein anderes Einfamilienhaus einzudringen und Diebesgut von noch unbekanntem Wert zu erbeuten.

Weitere Einbrüche ereigneten sich in einer Wohnung an der Hölderlinstrasse sowie in einem Restaurant in Abtwil, wo Bargeld und Schmuck gestohlen wurden. Die Kantonspolizei rät Gastronomiebetrieben daher, Einnahmen nicht im Lokal zu lassen oder sie in einem gesicherten Tresor aufzubewahren. In Mörschwil endete die Flucht zweier Einbrecher indes kurios, als einer der Männer in einen zugefrorenen Pool fiel und von der Polizei festgenommen werden konnte.

Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft

Im Februar müssen sich Autofahrer auf der Stadtautobahn erneut auf nächtliche Sperrungen einstellen. Das Bundesamt für Strassen (Astra) führt Sanierungsmassnahmen in den Tunneln Rosenberg und Schoren durch, weshalb mehrere Ein- und Ausfahrten betroffen sind. Der Verkehr wird währenddessen meist im Gegenverkehr mit reduzierter Geschwindigkeit durch die nicht betroffenen Röhren geleitet.

  • Einfahrt Kreuzbleiche: Gesperrt vom 1. bis 5., 8. bis 12., 15. bis 19. und 22. bis 26. Februar, jeweils von 19:45 Uhr bis 06:15 Uhr.
  • Ausfahrt Kreuzbleiche: Gesperrt vom 2. bis 5. Februar, ebenfalls von 19:45 Uhr bis 06:15 Uhr.
  • Ausfahrt St.Fiden (Richtung St. Margrethen): Gesperrt vom 1. bis 5., 8. bis 12., 15. bis 19. und 22. bis 26. Februar, jeweils von 20:00 Uhr bis 06:15 Uhr.

Auch die Olma-Messen planen eine Neuerung und möchten die SGKB-Halle als Werbefläche nutzen. Da keine Einsprachen gegen das entsprechende Baugesuch eingegangen sind, dürfen an drei Fassaden der Halle temporäre Grosstransparente angebracht werden. Diese Flächen stehen sowohl für eigene Veranstaltungen als auch für Drittanbieter wie Sponsoren zur Verfügung.

Eine Veränderung gibt es zudem in der St.Galler Innenstadt: Das Restaurant Barz an der Bankgasse hat seinen Betrieb eingestellt. Das Team der «Falkenburg» hatte das Lokal während der Renovationsarbeiten im Ausflugsrestaurant übernommen und wollte es ursprünglich weiterführen, hat sich nun aber wieder auf den Hauptstandort zurückgezogen.

Kultur, Veranstaltungen und Gesellschaft

Die Schweiz übernimmt 2026 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), einer Organisation zur Friedenssicherung. Aus diesem Grund findet am 9. und 10. Februar eine internationale Konferenz in St.Gallen statt, die von Bundesrat Ignazio Cassis eröffnet wird. Themenschwerpunkte sind die Bekämpfung von Antisemitismus und anderen Formen der Intoleranz.

Im Walter-Zoo in Gossau gab es erfreuliche Nachrichten, denn dort wurde erstmals seit 2018 wieder ein Schimpanse geboren. Der Zoo verzeichnete außerdem Nachwuchs bei den seltenen Kurzohrrüsselspringern, was seine weltweit führende Position in deren Zucht unterstreicht. Die erfolgreiche Arbeit des Zoos zog sogar das Interesse von Forschern der Harvard University auf sich, die den Zoo besuchten, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu diskutieren.

Kulturliebhaber dürfen sich auf zahlreiche Veranstaltungen freuen. Im Botanischen Garten hält der ehemalige Leiter Hanspeter Schumacher einen Vortrag über die Pflanzenwelt der Südtoskana. Außerdem veranstaltet das Textilmuseum einen Abend über die kulturelle Bedeutung des BHs, während die St.Galler Filmemacherin Luisa Zürcher für ihren Animationsfilm bei den Solothurner Filmtagen ausgezeichnet wurde und ihre Werke im Kulturbüro zeigt.

Die Feuerwehr trainierte indes für den Ernstfall und probte die Rettung einer Kuh aus einer Jauchegrube. Solche Grosstierrettungen gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Einsatzkräfte. Im vergangenen Mai mussten die Feuerwehrleute bereits ein Tier aus einer ähnlichen Notlage befreien.

Weitere Meldungen aus St. Gallen und der Region

Die Einwohnerzahl der Stadt St.Gallen ist im vergangenen Jahr um 679 Personen auf 83’843 gestiegen, was einem Wachstum von 0,8 % entspricht. Dieser Zuwachs beruht hauptsächlich auf Zuwanderung aus dem EU-Ausland. Interessanterweise ist auch der Wanderungssaldo gegenüber dem Kanton Zürich weniger negativ als in den Vorjahren, da mehr Menschen von dort nach St.Gallen zogen.

In der Rondelle am Marktplatz kündigt sich ein neuer Mieter an. Unter dem Namen «Flatties» soll ein Konzept mit sogenannten Smash-Burgern einziehen. Dabei werden Hackfleischbällchen auf einer heissen Platte sehr flach gedrückt. Nach mehreren schnellen Mieterwechseln in der Vergangenheit hofft die Stadt nun auf mehr Beständigkeit bis zur geplanten Sanierung des Marktplatzes.

Die St.Galler Berufsfeuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück, in dem sie zu 937 Einsätzen gerufen wurde. Obwohl die Zahl im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückging, reichte das Spektrum von Bränden bis hin zu Personen- und Tierrettungen. Die Milizfeuerwehr unterstützte dabei bei 18 Einsätzen.

Schließlich wurde eine von der St.Galler Agentur Kraftkom gestaltete Sonderbriefmarke zur schönsten des Jahres gewählt. Das Motiv für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest überzeugte durch sein Design und seine besondere Haptik, die an ein Edelweisshemd erinnert. Dieser Erfolg unterstreicht die kreative Arbeit in der Region.

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