Diese mobilen Reinigungsgeräte sind besonders praktisch, da sie ohne direkten Strom- oder Wasseranschluss funktionieren. Dadurch eignen sie sich ideal für den Einsatz im Freien, beispielsweise auf dem eigenen Grundstück oder an Orten ohne verfügbare Anschlüsse.
So funktioniert die flexible Autoreinigung
Ein Akku-Hochdruckreiniger ist im Grunde eine tragbare Wasserpistole, die mit einem leistungsstarken Akku betrieben wird. Das Wasser saugt das Gerät über einen mitgelieferten Schlauch direkt aus einer beliebigen Quelle an, zum Beispiel aus einem Eimer, einer Regentonne oder einem Kanister. Ein integrierter Filter schützt dabei die Pumpe vor Verschmutzungen wie kleinen Steinchen oder Sand.
Die meisten Modelle bieten verschiedene Düsenaufsätze, mit denen sich der Wasserstrahl regulieren lässt. Dadurch kann man zwischen einem starken, punktuellen Strahl für hartnäckigen Schmutz und einem breiteren Fächerstrahl für große Flächen wechseln. Außerdem ist oft ein spezieller Behälter für Reinigungsmittel im Lieferumfang enthalten, der sich einfach an der Düse befestigen lässt, um Reinigungsschaum aufzutragen.
Die Vorteile eines mobilen Hochdruckreinigers
Der größte Vorteil liegt in der Unabhängigkeit. Da weder ein Stromkabel noch ein fester Wasserhahn benötigt werden, ist die Autowäsche praktisch überall möglich, wo sie erlaubt ist. Das spart nicht nur die wiederkehrenden Kosten für die Waschanlage, sondern auch Zeit.
Zudem ist der Wasserverbrauch oft geringer als bei der Reinigung mit einem herkömmlichen Gartenschlauch. Während man in der Waschanlage für eine einzelne Wäsche mehrere Euro bezahlt, fallen beim Akku-Gerät nur geringe Kosten für Wasser und Strom zum Aufladen des Akkus an. Die Anschaffungskosten für ein solches Gerät amortisieren sich daher meist schon nach wenigen Monaten.
Praktische Tipps zur Anwendung
Für eine effektive und schonende Autowäsche sollte man einige Schritte beachten. Zuerst wird der grobe Schmutz mit einem breiten Wasserstrahl abgespült. Anschließend trägt man den Reinigungsschaum mit dem entsprechenden Aufsatz auf und lässt ihn kurz einwirken.
Danach wird der gelöste Schmutz zusammen mit dem Schaum gründlich von oben nach unten abgespült. Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen, wie Insektenresten an der Front, kann eine zusätzliche Bearbeitung mit einer weichen Waschbürste sinnvoll sein. Abschließend sollte das Fahrzeug mit einem Mikrofasertuch getrocknet werden, um Wasserflecken zu vermeiden.
Was man beim Kauf beachten sollte
Wer überlegt, einen Akku-Hochdruckreiniger zum Auto waschen anzuschaffen, sollte auf einige Merkmale achten. Wichtig sind die Akkuleistung und die damit verbundene Laufzeit, denn sie bestimmen, wie lange man am Stück arbeiten kann. Außerdem spielen der maximale Wasserdruck, angegeben in Bar, und die Fördermenge eine entscheidende Rolle für die Reinigungsleistung.
Ein umfangreiches Zubehörset mit verschiedenen Düsen, einer Schaumlanze und einem ausreichend langen Ansaugschlauch erhöht die Flexibilität. Achten Sie ebenfalls auf das Gewicht und die Ergonomie des Geräts, damit die Handhabung auch bei längeren Einsätzen komfortabel bleibt.
