Auswirkungen des extremen Niederschlags
Der Taifun bewegte sich nur langsam über die Insel, was zu anhaltenden und intensiven Niederschlägen führte. Innerhalb kurzer Zeit fielen mehrere hundert Millimeter Regen, wodurch Flüsse und Bäche schnell über die Ufer traten. Insbesondere in städtischen Gebieten wie der Hafenstadt Kaohsiung konnte die Kanalisation die Wassermengen nicht mehr bewältigen.
Infolge der Fluten verwandelten sich Straßen in reißende Ströme. Zahlreiche Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen oder standen bis zum Dach unter Wasser, während das öffentliche Leben vielerorts zusammenbrach. Die Fluten drangen außerdem in viele Wohnhäuser und Geschäfte ein und richteten erhebliche Schäden an.
Rettungseinsätze nach dem Taifun Fung-Wong in Taiwan
Angesichts der drohenden Gefahr durch Erdrutsche und weiter steigende Wasserpegel mussten tausende Einwohner ihre Häuser verlassen. Die Behörden ordneten gezielte Evakuierungen in den am schlimmsten betroffenen Gebieten an, um Menschenleben zu schützen. Rettungskräfte waren im Dauereinsatz, um Personen aus überfluteten Häusern und Fahrzeugen zu befreien.
Soldaten unterstützten die Rettungsmannschaften dabei, die betroffenen Bürger mit Schlauchbooten in Notunterkünfte zu bringen. Gleichzeitig begannen die Aufräumarbeiten, sobald das Wasser langsam zurückging. Allerdings blieben viele Straßen aufgrund von Schlamm und Geröll zunächst unpassierbar.
