Van Gerwen startete nervös in die Partie und lag im ersten Satz bereits mit 0:2 Legs zurück. Barry hatte sogar die Chance, sich den ersten Durchgang zu sichern, vergab jedoch drei Darts auf die Doppel-16. Dadurch ermöglichte er seinem Gegner, den Satz doch noch mit 3:2 für sich zu entscheiden.
Van Gerwen kämpft sich durch die Partie
Auch in den folgenden Sätzen zeigte sich ein ähnliches Bild, denn der Ire Keane Barry hielt das Niveau hoch und forderte den Favoriten permanent. Immer wieder boten sich ihm Möglichkeiten, die Sätze für sich zu entscheiden. Allerdings scheiterte er wiederholt an seiner mangelnden Chancenverwertung auf die Doppelfelder.
Michael van Gerwen nutzte diese Schwächen seines Kontrahenten konsequent aus, obwohl er selbst nicht seine beste Leistung abrief. Sein Punktedurchschnitt, der sogenannte Average, lag mit knapp über 94 Punkten deutlich unter seinem üblichen Niveau. Am Ende reichte seine Erfahrung jedoch aus, um die entscheidenden Momente für sich zu nutzen und das Match zu gewinnen.
Zittern trotz klarem Ergebnis
Das 3:0-Endergebnis täuscht über die Schwierigkeiten hinweg, die der Weltranglistenzweite in diesem Spiel hatte. Jeder einzelne Satz war hart umkämpft und hätte bei einer besseren Doppelquote von Barry auch anders ausgehen können. Während van Gerwen also in die nächste Runde einzieht, muss er seine Leistung deutlich steigern, um im Turnierverlauf eine Chance auf den Titel zu haben.
Für Keane Barry ist das Ausscheiden besonders bitter, da er dem großen Favoriten über weite Strecken Paroli bieten konnte. Letztendlich fehlte ihm aber die nötige Präzision in den entscheidenden Augenblicken, um die Sensation perfekt zu machen.
