Die Polizei Basel-Landschaft reagiert auf die zunehmende Internetkriminalität und erleichtert es Bürgern, bestimmte Cyberdelikte online zu melden. Dies ist eine der zentralen Nachrichten, die das Geschehen in der Region prägen. Der Überblick zum Thema Blaulicht Region Basel fasst die wichtigsten Ereignisse aus den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft zusammen, darunter Verkehrsunfälle, Polizeieinsätze und Rettungsaktionen.
Neue Plattform gegen Cyberdelikte in Baselland
Ab dem 2. Februar 2026 können Einwohner des Kantons Basel-Landschaft bestimmte Cybervergehen unkompliziert und rund um die Uhr über die Plattform Suisse ePolice anzeigen. Die Polizei erweitert diesen digitalen Dienst, um der steigenden Zahl von Online-Delikten zu begegnen. Dadurch soll die Anzeigenerstattung für Betroffene schneller und zugänglicher werden.
Die Online-Anzeige ist für Personen mit festem Wohnsitz im Kanton möglich, die einen Schweizer Ausweis oder eine Niederlassungsbewilligung C besitzen. Gemeldet werden können beispielsweise bezahlte Online-Käufe ohne Warenlieferung, Identitätsmissbrauch bei Bestellungen oder betrügerische Immobilienanzeigen. Allerdings gelten dafür klare Voraussetzungen.
Für die Nutzung der Plattform müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Es gab keinen physischen Kontakt mit der Täterschaft.
- Es fand keine Bedrohung oder Erpressung statt.
- Eine eventuelle Lieferung erfolgte nicht an eine Schweizer Adresse.
- Es handelte sich ausschließlich um einen Bezahlvorgang.
Für alle anderen Arten von Cyberdelikten müssen Anzeigen weiterhin persönlich auf einem Polizeiposten erstattet werden, denn dort sind oft komplexere Ermittlungen notwendig.
Verkehrsbehinderungen und Unfälle in der Region Basel
Auf den Straßen der Region kam es zu mehreren Vorfällen und geplanten Einschränkungen. Ab dem 2. Februar 2026 sind auf der Baslerstrasse in Dittingen Verkehrsbehinderungen zu erwarten, da dort Forst- und Felsarbeiten zur Sicherung gegen Holz- und Steinschlag stattfinden. Die Straße wird werktags zwischen 8 und 17 Uhr einspurig geführt, weshalb mit Verzögerungen zu rechnen ist.
Ein Selbstunfall ereignete sich in Seewen, als ein 54-jähriger Autofahrer auf der Grelligerstrasse vermutlich wegen kurzer Ablenkung die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kollidierte mit einer Stützmauer, woraufhin sich das Auto überschlug und auf dem Dach zum Stillstand kam. Der Fahrer wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und musste in ein Spital gebracht werden.
Zu einem Fall von Fahrerflucht kam es bei der Elisabethenanlage in Basel. Dort überfuhr ein Sattelschlepper eine Sperrfläche und streifte ein parkiertes Auto. Anstatt sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der LKW-Fahrer unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich zu melden.
Kriminalität und Polizeierfolge: Festnahmen und Ermittlungen
Die Polizei war bei mehreren Einsätzen gefordert, die von Demonstrationen bis hin zu Festnahmen reichten. In der Basler Innenstadt fand eine unbewilligte, aber friedlich verlaufene Demonstration statt. Nach Kontaktaufnahme durch die Polizei wurde eine Route vereinbart, sodass die Versammlung ohne Zwischenfälle am Barfüsserplatz endete.
Am Badischen Bahnhof in Basel konnte die deutsche Bundespolizei einen mutmaßlichen Einbrecher festnehmen. Bei der Kontrolle eines 21-jährigen rumänischen Staatsangehörigen in einem Fernreisezug stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen Wohnungseinbruchdiebstahls vorlag. Der Mann wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
In Hemmiken nahmen Einsatzkräfte einen mutmaßlichen Einbrecher fest, nachdem dieser in ein Einfamilienhaus eingedrungen war. Mehrere aufmerksame Personen hielten den 37-jährigen Algerier fest, bis die Polizei eintraf. Außerdem gelang es der Polizei in Känerkinden, drei rumänische Staatsangehörige festzunehmen, die versuchten, in ein Haus einzubrechen.
Brände und Rettungseinsätze: Von Laboren bis zu Lastwagen
In einem Chemielabor der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz kam es zu einem Brand. Das Feuer entstand beim Erwärmen von Epoxidharz in einer Versuchskapelle, konnte aber von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die anwesenden Studierenden hatten das Gebäude bereits nach der automatischen Evakuierungsansage verlassen, sodass niemand verletzt wurde.
Auf der Autobahn A2 in Pratteln geriet zudem ein Lastwagen in Brand. Das mit Lebensmitteln beladene Fahrzeug stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand, der Fahrer blieb jedoch unverletzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde der Bevölkerung empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, während die Fahrspur in Richtung Bern/Luzern vorübergehend gesperrt werden musste.
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