Aktuelle News St.Gallen: Der schnelle Überblick für die Stadt

In St.Gallen und der umliegenden Region gibt es fortlaufend wichtige Entwicklungen in den Bereichen Verkehr, Kultur und Wirtschaft. Ob geplante Strassensperrungen, neue Ladenöffnungen oder polizeiliche Ereignisse – die Stadt befindet sich stets in Bewegung. Dieser Artikel fasst die wichtigsten aktuelle News St.Gallen zusammen und bietet einen umfassenden Überblick über die jüngsten Geschehnisse.

Von neuen Bauprojekten über Wechsel in wichtigen Unternehmen bis hin zu sportlichen Erfolgen und kulturellen Ankündigungen bleiben die Bewohnerinnen und Bewohner so auf dem Laufenden. Die Nachrichten zeigen ein vielschichtiges Bild des städtischen Lebens. Dadurch erhalten Interessierte alle relevanten Informationen gebündelt und verständlich aufbereitet.

Verkehr, Bau und weitere aktuelle News in St.Gallen

Im Februar müssen sich Autofahrer auf der Stadtautobahn auf nächtliche Behinderungen einstellen, denn das Bundesamt für Strassen (Astra) führt wichtige Sanierungsarbeiten in den Tunneln Rosenberg und Schoren durch. Die Sperrungen betreffen verschiedene Abschnitte und sind notwendig, um die Sicherheit der Infrastruktur zu gewährleisten. Während der Arbeiten wird der Verkehr im Rosenbergtunnel in der Regel im Gegenverkehr durch die nicht betroffene Röhre geleitet, wobei die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert ist.

Die genauen Sperrzeiten betreffen mehrere Ein- und Ausfahrten an verschiedenen Tagen im Februar, vorbehaltlich witterungsbedingter Verschiebungen:

  • Einfahrt Kreuzbleiche (beide Richtungen): Jeweils von 19:45 Uhr bis 06:15 Uhr an fast allen Werktagen im Februar.
  • Ausfahrt Kreuzbleiche (beide Richtungen): Betroffen vom 2. bis 5. Februar zu den gleichen Zeiten.
  • Ausfahrt St.Fiden (Richtung St. Margrethen): Ebenfalls an den Werktagen im Februar jeweils von 20:00 Uhr bis 06:15 Uhr gesperrt.

Auch die Sanierung der Demutstrasse stösst weiterhin auf Hindernisse. Obwohl die Stadt das Projekt zur Verkehrsberuhigung und Aufwertung der Strasse vorantreiben möchte, sind nach wie vor Einsprachen hängig. Von ursprünglich acht Einsprachen wurde bisher nur eine zurückgezogen, während das Verfahren bei den restlichen andauert. Der Kanton befürchtet unter anderem ein Verkehrschaos durch den Wegfall von Parkplätzen, weshalb das Projekt vorerst auf Eis liegt.

An anderer Stelle weichen Parkplätze bewusst Grünflächen. Der Verein Grünes Gallustal plant, eine durch aufgehobene Parkplätze entstandene Restfläche am Schibenertor zu begrünen. Anstatt die gepflästerte Fläche ungenutzt zu lassen, soll dort eine neue Grünfläche entstehen. Dieses Vorhaben liesse sich mit relativ geringem Aufwand umsetzen und würde das Stadtbild aufwerten.

Wirtschaft und Stadtentwicklung im Fokus

Die St.Galler Wirtschaft verzeichnet einige bemerkenswerte Veränderungen, insbesondere im Detailhandel und in der Gastronomie. An der Multergasse wird die Drogeriemarktkette Rossmann eine neue Filiale eröffnen, nachdem die Räumlichkeiten seit der Schliessung von Esprit leer standen. Dies markiert einen weiteren Expansionsschritt des deutschen Unternehmens in der Ostschweiz.

Bewegung gibt es auch in der Gastronomie: Das Restaurant Barz an der Bankgasse hat seinen Betrieb eingestellt, nachdem das Team der «Falkenburg» es als Zwischenlösung während Renovationsarbeiten übernommen hatte. In der Rondelle am Marktplatz kündigt sich derweil ein neuer Mieter an. «Flatties» wird dort künftig Smash-Burger anbieten und folgt damit auf mehrere kurzlebige Konzepte an diesem Standort.

Auch bei wichtigen städtischen Unternehmen stehen personelle Wechsel an. Die Direktorin des Textilmuseums, Mandana Roozpeikar, verlässt die Institution aufgrund unterschiedlicher strategischer Auffassungen. Ebenso hat Marco Letta, Unternehmensleiter der St.Galler Stadtwerke, seinen Rücktritt zur Jahresmitte angekündigt, nachdem er das Unternehmen neun Jahre lang geführt hatte. Bei der Spitex St.Gallen AG kommt es ebenfalls zu einer Neuausrichtung der Führung, weshalb sich das Unternehmen von Co-Geschäftsführerin Esther Koller trennt.

Positive Nachrichten kommen hingegen von den Olma-Messen, die künftig grosse Werbetransparente an der St.Galler-Kantonalbank-Halle anbringen dürfen. Das entsprechende Baugesuch wurde ohne Einsprachen bewilligt, sodass die Flächen bald für Eigen- und Fremdwerbung genutzt werden können.

Meldungen von Polizei und Feuerwehr

In den vergangenen Tagen kam es in der Region zu mehreren Einbrüchen. Unbekannte verschafften sich Zutritt zu einer Wohnung an der Hölderlinstrasse sowie zu einem Restaurant in Abtwil und stahlen Schmuck und Bargeld. Die Kantonspolizei rät Gastronomiebetrieben daher, Bargeldbestände nicht über Nacht im Lokal zu lassen.

Zu einem Brand kam es an der Tannenstrasse, wo eine umgefallene Kerze zwei Matratzen entzündete. Die 46-jährige Bewohnerin konnte das Feuer eindämmen, erlitt dabei jedoch leichte Verletzungen. Die Feuerwehr löschte den Brand schliesslich vollständig auf dem Balkon. Die Berufsfeuerwehr übte ausserdem für einen aussergewöhnlichen Einsatz: die Rettung einer Kuh aus einer Jauchegrube. Ein solches Szenario ereignete sich bereits im vergangenen Jahr, weshalb regelmässige Übungen für die Grosstierrettung wichtig sind.

In Gossau wurde ein 65-jähriger Mann verletzt ins Spital gebracht, nachdem er mutmasslich in fahrunfähigem Zustand mit seinem Auto gegen eine Strassenlaterne geprallt war. Der Aufprall war so heftig, dass der Lampenkopf auf ein Hausdach fiel und Ziegel beschädigte. Ein weiterer betrunkener Fahrer verursachte auf der Autobahn A1 einen Selbstunfall, indem er gegen eine Leitplanke prallte, und setzte seine Fahrt anschliessend fort. Er konnte später an seinem Wohnort angetroffen werden.

Bei einem kuriosen Vorfall in Mörschwil nahm die Polizei zwei Einbrecher fest, nachdem ein aufmerksamer Anwohner sie gemeldet hatte. Einer der Täter fiel bei seiner Flucht in einen zugefrorenen Pool und musste von den Beamten aus dem eiskalten Wasser geholt werden. Die beiden Männer werden mit mehreren Einbrüchen in der ganzen Schweiz in Verbindung gebracht.

Kultur, Sport und gesellschaftliches Leben

Die Schweiz übernimmt 2026 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), weshalb eine internationale Konferenz in St.Gallen stattfinden wird. Bundesrat Ignazio Cassis wird den Anlass am 9. und 10. Februar eröffnen. Die Konferenz befasst sich mit der Bekämpfung von Antisemitismus und anderen Formen der Intoleranz und soll die Zusammenarbeit der Teilnehmerstaaten stärken.

Im Walter-Zoo in Gossau gab es erfreulichen Nachwuchs: Erstmals seit 2018 wurde ein Schimpansenmännchen geboren, was für den Schutz der bedrohten Art ein wichtiges Zeichen ist. Zudem erhielt der Zoo Besuch von Forschern der Harvard University. Sie informierten sich über die erfolgreiche Haltung und Zucht der Kurzohrrüsselspringer, die in Gossau regelmässig gelingt.

Für sportliche Schlagzeilen sorgte die St.Gallerin Luisa Zürcher, die bei den Solothurner Filmtagen den Preis für den besten Animationsfilm gewann. Ihr Werk «Ich bin nicht sicher» gibt Einblicke in einen Spitalaufenthalt. Im Unihockey feierten die Frauen von Waldkirch-St.Gallen den Qualifikationssieg in der Nationalliga B und starten damit als Favoritinnen in die Playoffs.

Kulturell bietet die Stadt ein abwechslungsreiches Programm. Im Kinok feiert der Dokumentarfilm «Lydia – Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus» Premiere, und im Textilmuseum findet ein Vortrag über die kulturelle Bedeutung des BHs statt. Der Tablater Konzertchor präsentiert unter seinem neuen Dirigenten Christian Döhring musikalische Trouvaillen, während im Palace eine Talk-Show zur Halbierungsinitiative der SVP veranstaltet wird.

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