Ehren-Föbü St. Gallen: Die ersten Hinweise auf den neuen Mann

Die Spannung in St. Gallen steigt, denn die Fasnachtszeit wirft wieder ihre wichtigste Frage auf: Wer erhält dieses Jahr den Titel Ehren-Föbü St. Gallen? Bis zum Fasnachtssamstag bleibt die Identität der geehrten Person traditionell ein gut gehütetes Geheimnis, allerdings heizen erste Hinweise aus der Gerüchteküche die Spekulationen bereits kräftig an.

Am kommenden Samstagabend um 18:30 Uhr wird die ehrenwerte Gesellschaft der Ehren-Födlebürgerinnen und Ehren-Födlebürger, kurz Föbinen und Föbüs, um ihr 51. Mitglied erweitert. Die Zeremonie findet wie gewohnt zu Füssen des Vadian-Denkmals statt und verspricht ein Spektakel für das Publikum zu werden.

Das Ritual: Konfettikanone gegen Spiessbürgertum

Ein zentraler Bestandteil der Ernennung ist der Einsatz der grossen Konfettikanone. Diese beeindruckende Konstruktion, die von Föbü Max I. Oertli entwickelt wurde, hat eine symbolische Aufgabe. Mit ihr wird dem neuen Mitglied der letzte Rest an Spiessbürgertum ausgetrieben, sodass es vollständig in die närrische Gemeinschaft aufgenommen ist.

Das Ritual des „Verschusses“ ist inzwischen der älteste Brauch der neueren St.Galler Fasnacht und hat sich von einer einfachen Konfettitaufe zu einer ausgeklügelten Zeremonie entwickelt. Es gehört zur Tradition, dass die Föbüs selbst im Vorfeld einen Text mit Andeutungen verbreiten, um das Rätselraten in der Stadt zu befeuern.

Wer wird der neue Ehren-Föbü St. Gallen? Erste Hinweise

Dank einiger Details, die Föbine Mélanie XII. Knüsel Rietmann bereits verraten hat, kann ein Teil des Rätsels schon gelüftet werden. Dieses Jahr wird ein Mann die Ehre erhalten, es kommt also ein neuer Föbü hinzu. Weitere bekannte Eigenschaften grenzen den Kreis der potenziellen Kandidaten weiter ein.

Folgende Merkmale sind über die gesuchte Persönlichkeit bekannt:

  • Der neue Föbü ist ein Mann und zudem relativ jung, wodurch er den Altersdurchschnitt der Geehrten senken wird.
  • Er bringt eine besondere Note in die Gruppe, denn er hatte als erster in der über 50-jährigen Geschichte des Ordens einmal einen Model-Vertrag.
  • Seine vielseitigen Talente machen ihn zu einem wahren Hansdampf in allen Gassen.

Ein Multitalent mit überraschenden Fähigkeiten

Der zukünftige Geehrte scheint ein wahres Multitalent zu sein, dessen Fähigkeiten weit über das Übliche hinausgehen. So verfügt er über eine abgeschlossene Ausbildung als Babysitter. Außerdem zeigte er bereits in seiner Jugend besondere Begabungen in unterschiedlichen Bereichen.

In der Schule glänzte er mit Bestnoten in Rechnen, Turnen und sogar Handarbeit. Sein handwerkliches Geschick bewies er eindrücklich, indem er für seine Mutter eine Decke häkelte. Darüber hinaus wurde sein künstlerisches Talent bei einem Zeichnungswettbewerb gewürdigt, bei dem er den ersten Preis gewann. Sein originelles Sujet landete daraufhin auf sage und schreibe 50’000 Zuckersäcklein.

Die enge Verbindung zur St.Galler Olma

Eine besonders enge Beziehung hat der kommende Ehren-Föbü offenbar zur Olma. Diese Verbindung wurde nicht zuletzt durch die legendäre Degustationshalle 7 geprägt, die im Jahr 2000 einem Brand zum Opfer fiel. In ebenjener Halle hat er seiner heutigen Ehefrau einen Heiratsantrag gemacht, wobei er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz nüchtern gewesen sein soll.

Diese privaten Details mögen für die Öffentlichkeit nur vage Hinweise sein, doch für Freunde und Bekannte könnten sie bereits ausreichen, um das Geheimnis zu lüften. Für alle anderen bleibt die Auflösung bis zum grossen Moment vor der Konfettikanone ein spannendes Rätsel der St.Galler Fasnacht.

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