Leistung von Teams verbessern: Microsoft halbiert Verbrauch

Viele Nutzer von Microsoft Teams kennen die Situation: Die Anwendung verbraucht viele Ressourcen des Computers und verlangsamt ihn dadurch. Microsoft hat dieses Problem erkannt und plant deshalb umfassende Verbesserungen, um die Leistung von Teams zu verbessern. Das Ziel ist es, den Verbrauch des Arbeitsspeichers und die Belastung des Prozessors deutlich zu senken.

Die Neuerungen sollen Videokonferenzen und die generelle Nutzung der Anwendung flüssiger machen. Besonders bei der Verwendung von Videoeffekten wie dem Weichzeichnen des Hintergrunds oder animierten Hintergründen war die Systemlast bisher oft hoch. Künftige Updates sollen hier für eine spürbare Entlastung sorgen, indem diese Aufgaben effizienter verarbeitet werden.

So will Microsoft die Leistung von Teams verbessern

Microsoft setzt bei der Optimierung auf mehrere technische Anpassungen. Eine wesentliche Änderung betrifft die Verarbeitung von Videosignalen. Künftig soll die Grafikkarte (GPU) stärker für die Berechnung von Videoeffekten genutzt werden. Dadurch wird der Hauptprozessor (CPU) entlastet, was dem gesamten System mehr Leistung für andere Aufgaben zur Verfügung stellt.

Außerdem überarbeitet Microsoft die Architektur der Desktop-Anwendung für Windows und MacOS. Die neue Version, bekannt als Teams 2.0 oder 2.1, basiert auf einer moderneren technischen Grundlage. Diese Umstellung ermöglicht es der Software, effizienter mit den Systemressourcen umzugehen und somit schneller zu starten und flüssiger zu laufen.

Welche Vorteile bringen die Änderungen den Nutzern?

Die geplanten Updates sollen den Ressourcenverbrauch von Teams um bis zu 50 Prozent reduzieren. Das bedeutet konkret, dass der Arbeitsspeicher und der Prozessor während der Nutzung von Teams deutlich weniger beansprucht werden. Nutzer profitieren von einem schnelleren Computer, während die Anwendung im Hintergrund läuft.

Vor allem auf älteren oder weniger leistungsstarken Geräten wird sich dieser Unterschied bemerkbar machen. Während einer Videokonferenz mit mehreren Teilnehmern und aktivierten Kamera-Effekten bleibt der Computer reaktionsschneller. Microsoft verspricht außerdem eine verbesserte Bildqualität, da die Verarbeitung der Videos optimiert wird.

Tipps für eine bessere Performance schon jetzt

Bis die angekündigten Updates für alle Nutzer verfügbar sind, gibt es einige Möglichkeiten, die Leistung von Teams selbst zu beeinflussen. Es kann helfen, nicht benötigte Videoeffekte zu deaktivieren, da diese den Computer zusätzlich belasten. Das Weichzeichnen des Hintergrunds ist beispielsweise weniger anspruchsvoll als animierte Hintergründe.

Zusätzlich sollten Nutzer sicherstellen, dass sie immer die aktuellste Version von Teams verwenden, denn Microsoft veröffentlicht regelmäßig kleinere Updates zur Leistungsverbesserung. Das Schließen anderer ressourcenintensiver Programme vor einer wichtigen Videokonferenz kann ebenfalls helfen, die Systemleistung zu stabilisieren und eine störungsfreie Kommunikation zu gewährleisten.