Task-Manager Speicherproblem unter Windows 11 behoben

Microsoft hat ein Problem mit dem Task-Manager in Windows 11 behoben, das zu einem übermäßigen Speicherverbrauch führte. Viele Nutzer hatten bemerkt, dass die Anwendung ungewöhnlich viel Arbeitsspeicher (RAM) beanspruchte, was die Systemleistung beeinträchtigen konnte. Dieses Windows 11 Task-Manager Speicherproblem wurde nun in einer neuen Vorschauversion des Betriebssystems adressiert.

Das Problem trat auf, weil der Task-Manager den genutzten Arbeitsspeicher nicht korrekt freigab, wenn man zwischen den verschiedenen Ansichten wechselte. Dadurch sammelte sich bei jedem Klick auf eine andere Rubrik, wie zum Beispiel „Prozesse“ oder „Leistung“, immer mehr belegter Speicher an. Dieser Effekt, auch als Speicherleck bekannt, konnte dazu führen, dass der Task-Manager mehrere Gigabyte RAM für sich beanspruchte.

So äußerte sich das Windows 11 Task-Manager Speicherproblem

Der Task-Manager ist ein zentrales Werkzeug in Windows, um laufende Prozesse zu überwachen und die Systemauslastung zu kontrollieren. Allerdings verbrauchte die modernisierte Version unter Windows 11 bei intensiver Nutzung selbst viele Ressourcen. Insbesondere das wiederholte Navigieren zwischen den einzelnen Reitern trieb den Speicherbedarf in die Höhe.

Ein Beispiel verdeutlicht das Verhalten: Startete der Task-Manager vielleicht noch mit wenigen Megabyte (MB) an RAM-Nutzung, konnte dieser Wert nach kurzer Zeit und einigen Klicks schnell auf über ein Gigabyte (GB) ansteigen. Solch ein hoher Verbrauch ist für ein Systemtool ungewöhnlich und kann besonders auf Systemen mit weniger Arbeitsspeicher zu spürbaren Verlangsamungen führen. Microsoft hat diesen Fehler offiziell bestätigt und die Ursache identifiziert.

Die Lösung kommt per Insider-Update

Die Behebung des Speicherlecks ist Teil des neuen Windows 11 Insider Preview Builds 26027, das im Canary Channel für Tester verfügbar ist. Microsoft hat den zugrundeliegenden Code des Task-Managers überarbeitet, sodass der Arbeitsspeicher nun wieder korrekt verwaltet wird. Folglich sollte der RAM-Verbrauch auch bei häufigem Wechsel der Ansichten stabil bleiben.

Insider-Builds sind Vorabversionen, mit denen Microsoft neue Funktionen und Fehlerbehebungen testet, bevor sie für alle Nutzer ausgerollt werden. Es ist daher davon auszugehen, dass die Korrektur mit einem der nächsten regulären Windows-Updates an die Allgemeinheit verteilt wird. Ein genaues Datum dafür steht allerdings noch nicht fest.

Was Nutzer jetzt tun können

Wer vom Speicherproblem betroffen ist, hat derzeit nur wenige Optionen, während er auf das offizielle Update wartet. Man kann den Task-Manager nach der Nutzung schließen und bei Bedarf neu öffnen, um den angesammelten Speicher freizugeben. Außerdem hilft es, unnötige Wechsel zwischen den Reitern zu vermeiden.

Die Behebung des Fehlers zeigt jedoch, dass Microsoft auf das Feedback der Community reagiert und kontinuierlich an der Verbesserung von Windows 11 arbeitet. Die Stabilität und Effizienz systemeigener Werkzeuge wie des Task-Managers spielen dabei eine wichtige Rolle für die gesamte Nutzererfahrung.