Der Automobilzulieferer Forvia hat einen bedeutenden Führungswechsel bei seiner Tochtergesellschaft Hella angekündigt. Diese Entscheidung betrifft die Spitze des Licht- und Elektronikspezialisten, denn der bisherige CEO wird das Unternehmen verlassen. Für einen reibungslosen Übergang in der Geschäftsführung ist bereits gesorgt, da ein Nachfolger aus den eigenen Reihen benannt wurde.
Hintergründe zum Forvia Hella Chefwechsel
Der amtierende Hella-Chef Michel Favre wird seinen Posten zum Jahresende aufgeben und das Unternehmen verlassen. Er hatte diese Position seit der Übernahme durch den französischen Konzern Forvia im Jahr 2022 inne. Während seiner Amtszeit war er maßgeblich an der Integration von Hella in die neue Muttergesellschaft beteiligt.
Als Nachfolger wurde Bernard Schäferbarthold bestimmt, der aktuell als Finanzchef bei Hella tätig ist. Schäferbarthold ist ein langjähriger Mitarbeiter des Unternehmens und bringt daher umfassende Kenntnisse über die internen Strukturen und Prozesse mit. Dieser Wechsel an der Spitze soll die nächste Phase der Unternehmensentwicklung einleiten.
Die strategische Neuausrichtung unter neuer Führung
Die Berufung von Bernard Schäferbarthold zum neuen CEO ab dem 1. Januar 2025 markiert einen strategischen Schritt für Forvia. Der Konzern betont damit die Bedeutung von Kontinuität und internem Fachwissen. Schäferbarthold soll die Position von Hella als Technologieführer in den Kernbereichen Licht, Elektronik und Lebenszyklus-Lösungen weiter stärken.
Forvia-CEO Patrick Koller erklärte, dass die erste Phase der Integration erfolgreich abgeschlossen sei. Deshalb sei jetzt der richtige Zeitpunkt für einen neuen Führungsimpuls gekommen. Die Erfahrung von Schäferbarthold soll außerdem dazu beitragen, die Synergien zwischen Hella und dem Forvia-Konzern vollständig auszuschöpfen und die Effizienz weiter zu steigern.
Ein Blick auf die beteiligten Personen
Michel Favre hat das Unternehmen durch eine entscheidende Übergangsphase gesteuert. Seine Arbeit bei der Zusammenführung der beiden Konzerne wird als wichtiger Grundstein für die zukünftige Entwicklung gesehen. Seine zukünftigen Pläne wurden bisher nicht öffentlich kommuniziert.
Sein Nachfolger, Bernard Schäferbarthold, begann seine Karriere bei Hella bereits im Jahr 2005. Er durchlief verschiedene Führungspositionen im Finanzbereich, bevor er zum Finanzvorstand aufstieg. Durch seine langjährige Tätigkeit kennt er nicht nur Hella, sondern auch die gesamte Automobilbranche sehr genau, was ihm den Einstieg in die neue Rolle erleichtern wird.
